Anime and life

Das ist ein RPG wo man als Mangafigur sein Leben lebt.Alles von Fantasy bis Realität ist erlaubt.
 
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 Dr. Daichis Privatpraxis

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Shane
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BeitragThema: Dr. Daichis Privatpraxis   Do Jun 30, 2011 7:32 pm

Dr. Daichis Praxis ist klein, hat aber einen guten Ruf, besonders bei zwielichtigen Gestalten, weil Dr. Daichi keine lästigen Fragen stellt.
Im Keller befindet sich der Zugang zu seinem geheimen Labor, in dem er Menschen/andere Rassen/Tote/Untote/alles mögliche/sich selbst seziert oder deren Gen-Struktur verändert.
In sterilen Käfigen an der Wand, unter der Decke und als Sitzgelegenheiten, befinden sich Tiere oder irgendwelche absurden....Dinge.
Unter anderem dient ihm das Labor auch für magische Analysen.
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Dr. Daichi

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BeitragThema: Re: Dr. Daichis Privatpraxis   Mo Aug 15, 2011 8:08 pm

Mit dem Kopf in die Hände gestützt saß dr. Daichi an seinem mit papierstapeln überladenem Schreibtisch. Eine Weile ließ er seine Gedanken schweifen, dann gab er sich einen Ruck und stand auf. Sein zappelndes, gefesseltes Opfer saß in einer Ecke. Es wurde Zeit das er sich darum kümmerte.
Mit einem schiefen lächeln im vernarbten Gesicht sah er hinunter ind das angstverzerrte Gesicht der jungen Frau, in ihre verzweifelten Augen mit dem flehenden Blick und sein Lächeln wurde noch breiter.
Er riss sie grob auf die Beine und schleifte sie zu einem Eisentisch mit Hand und Fußfesseln, wuchtete sie hinauf und band ihre Hände und Füße fest. Er zog die Riemen so fest, dass sie sehr schmerzhaft waren und befestigte mit flinken Fingern Elektroden an ihrem Kahlrasiertem Kopf.
Fröhlich vor sich hinsummend hohlte er verschiedene obskure Gerätschaften aus verschiedenen Winkeln seines Labors und reihte sie auf einem verstellbaren Beistelltisch neben der Operationsbahre auf.
"Na dann wollen wir mal..."
Die seltsame Beleuchtung im Labor malte Schatten auf sein Gesicht und verwandelte es in eine dämonische Fratze.
Seine langen, spinnenhaften Finger betätigten verschiedene Knöpfe und Schalter.
Ein tiefes, monotones Summen füllte den Raum aus und vibrierte in den Trommelfellen. Ein grüner Blitz zuckte um das Kabel einer Elektrode, das Summen wurde lauter und die Frau fing an zu schreien. Vor sich hin kichernd stellte er die schalter auf Höchststufe, dass Schreien der Frau wurde immer lauter, grüne Blitze zuckten über die Kabel und Drähte der Elektroden und sprangen auf die Frau über, die wild anfing zu Zucken, sich gegen die Fessel aufzbäumen. Das Schreien flaute zu einem heiseren Krächzen ab, ihre Augen fingen an zu zucken und hervorzuquellen, dann verdrehten sie sich nach oben, bis man nur noch das weiße sah, dampf stieg von ihrem Körper auf und das Zucken erstarb.
Zufrieden lächelnd entfernte er die Elektroden wieder und klopfte mit den Fingerknöcheln gegen ihren Schädel. Jetzt war sie absolut hirntot.
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Chizuru
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BeitragThema: Re: Dr. Daichis Privatpraxis   Mo Aug 15, 2011 9:36 pm

---> Krankenhaus

Diesmal ging Chizuru durch die Straßen. Ihre Gedanken verliehen ihrer Seele eine schlurfende, antriebslose Gangart. Sie hatte zwei weitere Krankenhäuser durchsucht - nichts. Kein Körper für sie. Langsam wurden ihre Möglichkeiten knapp.

Ihre Fähigkeiten nahmen zu. Die Welt wurde unwirklicher, inzwischen konnte sie die Lebensenergie der Menschen schon durch feste Wände wahrnehmen, während totes Material immer irrealer, durchlässiger schien. Ohne Körper war alles anders, die Wahrnehmungsmöglichkeiten wurden nicht mehr durch mangelhafte körperliche Ausstattung eingeschränkt. Chizuru konnte alles hören, egal wie hoch, tief oder leise, alle Geruchsmoleküle in der Luft einzeln riechen, wenn sie sich nur darauf konzentrierte. Und sie begann zu ahnen, dass die Rückkehr in einen Körper mit jeder Minute schwerer sein würde. Die Beschränktheit einer festen Gestalt konnte sie sich schon nicht mehr vorstellen.

Da fingen ihre Sinne etwas auf. Ein leises Schluchzen, ein weibliches, von unterhalb. Ein Keller oder etwas Ähnliches...
Das war das Haus. Chizuru musste sich nicht in Bewegung setzen, sondern war einfach da, wenn sie daran dachte. Noch eine Fähigkeit, die in direktem Widerspruch zu einem Körper stand.
Ein kleines Schild war an der Tür angebracht - "Dr. Daichi, Arzt". Mehr nicht. Keine Sprechzeiten, keine Spezialisierung, keine endlosen akademischen Titel. Nur dieser kleine Hinweis und das Weinen aus dem Keller. Chizuru übersprang erneut die körperlichen Grenzen. Im nächsten Moment stand sie im Labor, mitten in einem dubiosen Apparat, der auf ihre Anwesenheit mit einer kleinen elektrischen Überladung reagierte.

Es waren zwei Personen anwesend. Für einen Augenblick sah sie nur die bunten Funken ihres Lebens, dann kristallisierte sich die körperliche Gestalt heraus. Ein Mann stand vor einer jungen Frau mit rasiertem Kopf. Mit einem gedachten Schaudern besah Chizuru sich die Schraube, die im Kopf des Mannes steckte. Sie war eindeutig magisch. Magie war grundsätzlich neutral, doch die Seele des Mannes schien etwas Dunkles auf sie einzuwirken. Böse.

Doch das zeigte sich nicht nur an der Schraube, denn der Mann hob das Mädchen hoch und fesselte an den Operationstisch. Er wollte doch nicht... doch das Schreien der Frau war eindeutig. Ohne zu überlegen, stellte Chizuru sich dazwischen, doch der Mann ging einfach durch sie hindurch. Verdammt. Nein, nein, das durfte nicht sein!
Entsetzen bemächtigte sich der Seele, als sie begriff, dass sie nichts tun konnte, körperlos, wie sie war.

Doch sie konnte es doch nicht einfach zulassen! Das ging nicht, sie musste doch, musste doch... irgendwas tun!
Nun schaltete der Mann die Maschine ein, und die Schreie der Frau schraubten sich in die Höhe. Verzweifelt stürzte Chizuru sich nach vorn, nun versuchte sie, die Seele des Mannes anzugreifen - vergeblich. Sie war fest mit dem Körper verbunden.
Nun wurden ihre scharfen Sinne zur Qual, denn die verzweifelten Schreie bohrten sich messerscharf und kristallklar in ihre Gedanken, weghören war unmöglich. Die Seele der jungen Frau begann zu flattern, und langsam, Stück für Stück, löste sie sich von dem Körper, während die magische Lebensenergie unangetastet blieb.

Die Schreie erstarben. Der Kopf war nun völlig seelenfrei, nun ging es immer schneller, bis ein geisterhaftes Abbild der Frau neben Chizuru schwebte, das Gesicht in einer Fratze des Grauens erstarrt. Wie die Seele des alten Mannes im Krankenhaus stieg auch diese einfach auf und verschwand durch die Zimmerdecke. Fassungslos wandte Chizuru sich zu dem Mann um. Er hatte soeben eine Seele von ihrem Körper getrennt, also praktisch eine Person getötet, ohne mit der Wimper zu zucken, mit offensichtlicher sadistischer Grausamkeit.
Das durfte nicht sein. Das würde sie nicht zulassen. Langsam sickerte zu ihr durch, dass dieser Körper ohne Seele wie geschaffen dafür war, von ihr in Besitz genommen zu werden. Wie würde der Doktor das wohl finden? Wie würde er reagieren, wenn sich die junge Frau wieder regen würde? Und was, wenn sie nicht nur erwachen, sondern zur Schreckgestalt werden würde? Ja...

Chizuru schlüpfte in Dr. Daichi. Das hatte sie bisher vermieden, denn dann bekam sie einen Teil der Gedanken mit, und die waren meist nur nervig und belanglos. Doch hier würde Chizuru sich nicht mit einem kurzen Blick begnügen. Mit einer grimmigen Wut wischte sie die oberflächlichen Gedanken beiseite und suchte in seinem Geist nach tiefer vergrabenem. Namen flossen durch ihr Bewusstsein, Geheimnisse, Wünsche... und ganz hinten versteckt, die Ängste. Brauchbare Ängste.

Von Ekel geschüttelt, trat sie aus ihm heraus. Die Sondierung hatte kaum eine Sekunde gedauert, er stand noch immer vor dem Mädchen und klopfte mit den Fingern auf ihren Kopf.
Chizuru wusste, was nun kommen würde, sie hatte es in seinen Gedanken gesehen. Und richtig, er wand sich ab und suchte die Dinge zusammen, die für die nächsten außerordentlich widerlichen Schritte brauchen würde. Mit einem letzten mentalen Atemzug schlüpfte sie in den seelenlosen Körper.

Enge war ihr erstes Empfinden. Dann stürzten all die körperlichen Nachteile auf sie ein, das Jucken, die schmerzhafte Enge der Fesseln, die Notwendigkeit des Atmens. Sie konnte grade noch, mit aller Willenskraft, ein scharfes Luftholen unterdrücken. Mühsam öffnete sie die Augen. Die Verbindung ihrer Seele mit dem Körper war noch etwas locker, der Wille brauchte mehrere Anläufe, bis der Befehl des Augenöffnens befolgt wurde.

Die Welt war getrübt, getrübt und unscharf - noch unscharfer als zuvor. Die junge Frau brauchte wohl normalerweise eine Brille, sie war relativ kurzsichtig. Nun, das sollte kein Problem sein - wenn man sich in jede beliebige Gestalt verwandeln konnte, dann auch in eine, die gesunde Augen hat.
Eine leichte Korrektur des Augapfel war alles, was Chizuru wollte - doch es klappte nicht. Ihre Fähigkeit des Gestaltwandelns war verschwunden. Panik durchflutete sie. Ohne ihre magische Fähigkeit wäre sie hilflos, könnte weder Dr. Daichi erschrecken noch sich selbst von den Fesseln befreien - und nun war sie an diesen Körper gebunden und in ihm gefangen.

"Beruhige dich, Chizuru. Wir sind ja da."

Vor Erleichterung hätte sie weinen mögen, als sie die inzwischen vertrauten Stimmen hörte und gleichzeitig von der Magie durchspült wurde. Nun war es ein Kinderspiel. Ihre Hand- und Fußgelenke wurden dünner, sodass die Fesseln nicht mehr in die Haut schnitten. Doch noch wollte Chizuru sich nicht befreien. Stattdessen veränderte sich ihre Gestalt und Gesichtszüge leicht, Haar spross.
Chizuru schloss die Augen und versuchte, ihr heftig klopfendes Herz zu beruhigen. Was sie vorhatte, war nicht ganz ungefährlich, doch sie war bereit. Nun musste nur Dr. Daichi wiederkommen.
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Dr. Daichi

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BeitragThema: Re: Dr. Daichis Privatpraxis   Do Aug 18, 2011 1:09 pm

Das Experiment verlief äußerst erfolgreich und stand kurz vor seiner Vollendung, nur noch der letzte Schritt...
Gut gelaunt durchsuchte Dr. Daichi Schachtel mit den Skalpellen nach einem ganz bestimmten Exemplar. Seine spinnenhaften, dürren Finger arbeiteten wie von selbst, ordneten die Skalpelle, legten manchmal eines heraus, alles ohne sich an den unnatürlich Scharfen Klingen zu schneiden.
Da ist es ja.
Er drehte das Skalpell in den Händen und überprüfte es.
Keine Schäden, es ist in ausgezeichnetem Zustand. Na dann...
Er lachte leise als er an den nächsten Schritt des Experiments dachte. Mit den federnden Schritten eines Mannes der seine Arbeit liebt ging er auf den Operationstisch zu. Ein mattes Leuchten ging von der Klinge des Skalpells aus, dass in allen Regenbogenfarben schimmerte als ob es in Öl getaucht worden wäre. Dr. Daichi hielt inne. Von dem Mädchen auf dem Operationstisch ging eine mattes leuchten aus, eher ein Schillern an ihrem Rücken. Mit schnellen Schritten kam er näher...Und blieb wie angewurzelt stehen. Flügel...Die Frau auf dem Operationstisch hatte auf einmal die schillernden Flügel einer Fee! UNd sie kamen ihm bekannt vor. Zaudernd kam er einen Schritt näher und blickte ihr ins Gesicht.
"Nein....", zischte er heiser, "Das kann nicht sein. Du bist tot! Ich habe dich getötet!! Do wolltest mich verraten, aber ich habe dich getötet!!! Mich, deinen Geliebten wolltest du verraten!!!!", seine Stimme schraubte sich in die Höhe. Verdrängte Erinnerungen und alter Hass loderten in ihm auf. Das Skalpell loderte auf, er überwand die letzten Meter zum Operationstisch, dass Skalpell zum tödlichen Stich angesetzt.
"Fahr zur Hölle!!!!!"
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BeitragThema: Re: Dr. Daichis Privatpraxis   Do Aug 18, 2011 1:43 pm

Oha. Es funktionierte sogar noch besser als erwartet, fast ein bisschen zu gut.

Chizuru öffnete die Augen, die Flügelansätze schmerzten auf der harten Unterlage des Operationstisches. Über sich sah sie das hassverzerrte Gesicht des Doktors. Ihr Blick flog zum Skalpell, es leuchtete irgendwie magisch. Im Bruchteil einer Sekunde verwarf Chizuru den Plan, ihre lebenswichtigen Organe einfach ein wenig zur Seite zu schieben und sich von Daichi treffen zu lassen. Nein, wer wusste schon, was dieses Skalpell anrichten würde, selbst wenn es ihr Herz nicht träfe?
Stattdessen wurde ihr Handgelenk noch dünner, sie zog es aus den Fessel und fing Daichis Arm ab. Ihre Finger schlossen sich um sein Handgelenk, und das Skalpell stoppte nur einen Zentimeter von ihrer Brust entfernt. Wie dramatisch. Dann konnte sie ja getrost noch etwas Kitsch draufpacken.

"Willst du diese Schuld ein zweites Mal auf dich laden, Geliebter?
Ich habe dich nicht verraten, ich war dir immer treu, auch als meine Schwestern sich bereits mit Grausen von dir abwandten. Ich habe dich auch in deinem Wahnsinn geliebt..."


Bah, schon der Gedanke an Liebe zu diesem Mann war ihr zuwider. Trotzdem verlieh Chizuru ihrer Stimme diesen glockenhellen, leicht schmalzigen Klang einer Fee. Schade nur, dass sie seine Gedanken nicht mehr lesen konnte, denn nun konnte sie seine Reaktion nicht voraussehen.
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BeitragThema: Re: Dr. Daichis Privatpraxis   Do Aug 18, 2011 2:13 pm

Ein paar Sekunden lang starrte Dr. Daich sie mit hassverzerrtem Gesicht an, dann wurde es zu einer ausdruckslosen Maske.
"Wenn ich es mir recht überlege....", er riss seinen Arm los und schleuderte das Skalpell auf den Boden. Es drang bis zum Griff durch die Steinplatten und blieb dann zitternd stecken, "Das Experiment ist nicht ganz so gut verlaufen, wie ich erwartet habe. Versuchen wir es mit einem anderen. Du kennst es. Letztes Mal ist es misslungen, die Magie ist aus deinen Flügeln gewichen und sie sind zu Staub zerfallen...Hier!", Er hohlte eine Phiole aus seinem Mantel, öffnete sie und leerte sie über dem Gesicht Nayrakis (Name der Fee) aus. Schillernder, muffig riechender Staub rieselte auf ihr Gesicht herab. "Diesmal mache ich es besser, versprochen, Nayrakis.", mit diesen Worten packte er ihren Arm, stopfte ihn unter die Fesseln und zog sie enger, so dass sie an die zierliche Gestalt der Elfe angepasst war.
"Gut...", er zog das Skalpell aus dem Boden,"...Dann wollen wir mal", er legte das Skalpell auf den Tisch, zog einen Edding heraus, und schob Nayrakis T-Shirt nach oben, so dass ihr Bauch frei war. Mit geschickten Bewegungen malte er ein gleichmäßiges Rechteck auf ihren Bauch. Anschließend nahm er das Skalpell in die Hand und setzte es fast zärtlich auf der schwarzen Linie auf, dann übte er leichten Druck aus, dass Skalpell drang in die weiße Haut ein und rotes Blut quoll hervor.
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BeitragThema: Re: Dr. Daichis Privatpraxis   Fr Aug 19, 2011 8:59 pm

Als Chizuru die Veränderung im Gesicht Daichis sah, wurde ihr etwas flau. Das sah gar nicht gut aus, oh nein. Besser, sie verschwand von hier, sie wollte ihren neuen Körper schließlich nicht direkt wieder aufs Spiel setzen.

Doch bevor sie irgendetwas tun konnte, bekam sie irgendeine Art von Staub übers Gesicht gekippt. Er roch, als hätte er lange in irgendeinem Keller gelegen. Was sollte das sein? Feenstaub? Was es auch war, es brachte Chizuru heftig zum Niesen, heftig und lange. Ihr neuer Körper hatte wohl eine Stauballergie oder sowas. Besonders unangenehm war für sie, dass sie sich beim Niesen kaum bewegen, geschweige denn sich die Nase zuhalten konnte. Nach dem ersten Nieser lief ihr der Schnodder aus der Nase. Chizuru war so sehr mit Niesen beschäftigt, dass sie überhaupt nicht bemerkte, wie Daichi ihr etwas auf den Bauch malte.

Den scharfen Schmerz, als er sie schnitt, bemerkte sie dann aber doch sehr schnell. Ein Aufschrei entfuhr ihr, aber wenigstens das Niesen hörte wie auf Kommando auf.

So, jetzt reichts.

Bevor der Doktor weiter schneiden konnte, schloss sich die Wunde wieder, und auf Chizurus Bauch bildete sich ein harter Panzer, ähnlich der einer Schildkröte. Gleichzeitig löste sich eine Hand von ihrem Gelenk und zerfiel, als die Magie die Atome der Hand voneinander löste und am Armstumpf wieder zusammensetzte, den Chizuru aus der Fessel gezogen hatte. Die neue Hand ähnelte eher einer Klaue, mit der die Gestaltwandlerin auch das Lederband der anderen Handfessel durchschnitt.

Und nun? Chizuru hatte keine Zeit (und keine Geduld) für Feinheiten, deshalb holte sie einfach aus, um den Doktor mit ihrer Faust eins überzuziehen - diese hatte sich nun ebenfalls mit dem gleichen Material wie ihr Bauch überzogen.
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Dr. Daichi

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BeitragThema: Re: Dr. Daichis Privatpraxis   So Aug 21, 2011 6:17 pm

Blitzschnell hob Dr. daichi den Arm und ließ den Fausthieb abprallen.
Verwirrt betrachtete er das Wesen vor ihm, dann schlug seine verwirrte Miene in ein frteundliches Lächeln um.
"Es scheint sich hier um eine Verwechslung zu halten, wer immer sie auch sind.", dass Lächeln hielt er immer noch aufrecht, als er den Arm hob und auf die Tür deutete.
"Der Ausgang ist dort.", sagte er hilfsbereit.
Das Skalpell legte er auf den Tisch hinter ihm ab und musterte dieses Wesen scharf, versuchte sich so viel einzuprägen wie möglich.
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Chizuru
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BeitragThema: Re: Dr. Daichis Privatpraxis   So Aug 21, 2011 9:11 pm

Dieser Wechsel kam so überraschend, dass Chizuru den Doktor einfach nur perplex anstarrte - sie hatte fest damit gerechnet, dass sie sich die Freiheit erkämpfen musste. Kurz flackerte ihr Blick zur Tür herüber, es war die Einzige in diesem Raum. Als sie herkam, hatte sie sich einfach durch den Boden sinken lassen. Das war eine Nachlässigkeit, die sie nun im Stillen verfluchte.

Dann fixierte sie Daichi erneut, während sie fast achtlos einen Finger zur Kralle werden ließ und sich ihrer Fußfesseln entledigte, bevor sie aufstand.
Nun stand sie direkt vor dem Doktor, der seitlich an den Operationstisch getreten war, um die Tür freizugeben.

"Ich traue dir nicht, Mensch. Ich habe deine Seele gesehen, sie ist grausam und kennt keine Skrupel. Wisse, dass ich mich daran erinnern werde."

Dann beugte die Gestaltwandlerin sich vor und sagte einen Namen, leise, aber doch voller Nachdruck - ein Name, der ihm hoffentlich zu denken geben würde.
Beinahe ruckartig richtete sie sich wieder auf und ging zur Tür, während in ihrem Kopf Gedanken umherwirbelten, als hätte ein Sturm sie gepackt und entwurzelt. Der Rest der alten Chizuru, der noch vorhanden war, beschäftigte sich hauptsächlich mit der Frage, warum zum Teufel sie ihn "Mensch" genannt hatte. Sie war doch selber einer! Oder?

War sie das? Sie war mal einer gewesen, sicher, aber sie konnte nun jede beliebige Form annehmen, und was legte dann noch ihre Rasse fest - oder ihr Geschlecht? Sie fühlte sich wie selbstverständlich als Frau, aber es ZWANG sie niemand dazu. Nein, niemand konnte leugnen, dass Chizuru zu etwas völlig Neuem geworden war. Wer sonst konnte schon frei entscheiden, ob er/sie/es Mann oder Frau oder Zwitter oder einfach gar nichts davon sein wollte? Niemand. Niemand außer Chizuru war dazu fähig.

Draußen, auf der Straße, atmete sie auf und warf noch einmal einen bangen Blick zurück, doch da war niemand. Trotzdem beschleunigten sich ihre Schritte immermehr, bis sie beinahe rannte.

---> Der Parksee


Zuletzt von Chizuru am Do Aug 25, 2011 6:39 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Dr. Daichis Privatpraxis   Do Aug 25, 2011 11:52 am

Dr. Daichi wartete bis das Wesen endgültig verschwunden war und die schwere Eisentür des Labors laut krachen ins Schloss gefallen war, dann schnappte er sich das Skalpell und legte es auf eine sterile Unterlage.
Mit fliegenden Finger kritzelte er einen Bannkreis auf die Tischplatte und drapierte dann vorsichtig das Skallpell in dessen Mitte.
Sofort verwandelten sich die Blutstropfen in blutrote Kristalle und fielen, einer nach dem anderen, vom Skallpell ab.
Dr Daichi sammelte sie ein und ging zu seinem Mikroskop. Schon sehr bald würe er wissen, mit was er es zu tun hatte.
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BeitragThema: Re: Dr. Daichis Privatpraxis   

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Dr. Daichis Privatpraxis
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